Broadcasting – die Liveübertragung ins Internet

 

Ohne Profi-Equipment Broadcasting leicht selbst gemacht

 

Häufig sieht man im Internet die Liveübertragung von bewegten Bildern von Privatpersonen, mögen es Blogger sein, die eine oder andere Musikband, universitäre Veröffentlichungen, Mitschnitte von interessanten Reden oder gekonnte Erklärungen wie das eine oder andere funktioniert auf Youtube. Ja, das was vor wenigen Jahren nur mit professioneller Ausstattung möglich war, das kann heute nahezu jedermann mit etwas technischem Grundwissen und Computerwissen selbst machen.

Hobby-Broadcaster brauchen an Equipment einen PC, natürlich einen Internetzugang, eine Kamera ( dazu später noch mehr!) und einen Account bei einem Streaminganbieter als Grundlage. Die Aufgabe des Streaming-Anbieters ist dabei die Liveübertragung – ob per Browser oder per geeigneter Software – auch im World Wide Net ankommt und auch abrufbar ist. Der Nutzer, sprich der Kunde, der das Video ansehen will, kann dies auf der Website des Streaming-Anbieters tun.

Heute werden von diesen Anbietern auch SmartPhoneApps oder Tablet-Apps für den Nutzer angeboten. Leicht lassen sich diese Liveübertragungen auch in passende Blogs oder Webauftritte selbst einbinden. Archiviert bleiben die Übertragungen beim Streaming-Anbieter. Für einsteigende Hobby-Broadcaster mit kürzeren Auftritten und einfachen Funktionen wie eingeschränkte Sendezeiten bieten einige dieser Anbieter auch kostenfreie Accounts an.

Der Internetanschluß des heimischen PC`s sollte besser über ein Netzwerkkabel (LAN) angeschlossen sein, bei WLAN ist die Störanfälligkeit einfach zu hoch. Auch auf die Uploadgeschwindigkeit sollte der Einsteiger besonders achten, denn 1 MegaBit sollten es mindestens sein, arbeitet man mit HD-Streams, dann können es auch gerne über 2 MegaBits sein. Die Uploadgeschwindigkeit lässt sich mit diversen Programmen aktuell und konkret überprüfen.

Kamerawahl – Broadcasting semiprofessionell

 

Für ein selbst gemachtes Fernsehstudio ist die Wahl der Kamera nicht ganz leicht, aber man kann ja vorab so einiges auch mal ausprobieren und sich steigern, wenn das private Broadcasten Spaß macht und mehr Qualität bringen soll.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass natürlich ein Camcorder in Bezug auf die Bildqualität die erst Wahl wäre, aber auch die teuerste. Es lohnt sich dabei aber auch nach gebrauchten Camcordern bei Fotohändlern oder im Internet zu suchen.

Die besseren digitalen Fotokameras können heute auch beim Videosmachen gut mithalten. Auch modernere Smartphones machen gute Videos. Etwas kniffelig könnte es für den Einsteiger-Broadcaster sein, die Videosequenzen vom Camcorder, von der Digitalkamera oder vom SmartPhone auf den heimischen Rechner sauber zu übertragen. Gut dran ist, wer einen Firewire-Anschluss, dann reicht ein entsprechendes Kabel aus. Ein guter Tipp ist das Nachrüsten eines Firewireschnittstelle am PC per Karte. Ansonsten brauch es eine Box, die zwischen dem Sender und dem Datenempfänger geschaltet wird, mit deren Hilfe die HDMI-Signale vom Camcorder/Kamera/Smartphone so umgewandelt werden, dass der Signalempfänger USB-Anschluss bzw. Firewire-Anschluss auch funktioniert. Eine PC-Grafikkarte bietet ja meist noch nicht den gewünschten HDMI-Eingang.

Die internen Mikrofone in der Fotokamera, dem Camcorder oder des Smartphones nehmen leider oft auch gerne störende Umgebungsgeräusche auf, ein gutes Mikro sollte dem Hobby-Broadcaster der gute Ton schon Wert sein, es lohnt sich!

Vor dem Senden einer Übertragung im Internet sollte man sich auf jeden Fall klar sein, dass man keine Rechte Dritter verletzt. Wird eine Veranstaltung wie ein Auftritt einer Musikband gestreamt, dann sollte das sogenannte Hausrecht genau beachtet werden. Auch die gefilmte Person hat möglicherweise ein Recht auf sein eigenes Bild.

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